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NDS HF AIN: Zunahme von 10 Prozent bei den Studienabschlüssen

2017 hat die Zahl der Abschlüsse eines Nachdiplomstudiums HF in Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege AIN im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent zugenommen. Leicht rückläufig, nämlich 7 Prozent, sind die Neueintritte. Dies geht aus der jährlichen Datenerhebung von OdASanté hervor.

Die Geschäftsstelle von OdASanté hat Anfang 2018 bei allen Bildungsanbietern eines Nachdiplomstudiums HF in Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege AIN die jährliche Datenerhebung zum vergangenen Ausbildungsjahr durchgeführt. Die Ergebnisse:

10 Prozent mehr Abschlüsse

Bei der Zahl der bestandenen AIN-Diplomexamen beträgt die Zuwachsrate von 2016 auf 2017 10 Prozent (2016: 447; 2017: 491). Die Zahl der Eintritte hat von 599 2016 auf 557 2017 abgenommen. Das entspricht einem Rückgang von 7 Prozent.

Abbruchquote bleibt konstant
Die jährliche Abbruchquote bleibt konstant: Sie beträgt 16 Prozent. Die häufigsten Gründe, welche zu einem Abbruch der Weiterbildung führen, sind:

  • ungenügende fachliche Leistungen
  • falsche Berufswahl und Wechsel des Fachgebiets (NDS entspricht nicht den Vorstellungen),
  • Wiederholtes nicht Bestehen der Semesterqualifikation.

Zahl der Wiederholungen von Diplomexamen
 Die Zahl der Wiederholungen von Diplomexamen bleibt ebenfalls konstant und beträgt 11 Prozent (2016: 61: 2017: 66). Es zeigt sich erneut, dass die Diplomarbeit für einen Teil der Studierenden eine Herausforderung darstellt. Die Zahl der wiederholten Diplomarbeiten hat im Vergleich zum Jahr 2017 um 13 Prozent zugenommen (2016: 43; 2017: 49). Die Zahl der definitiv nicht bestandenen Diplomexamen ist mit weniger als 1 Prozent sehr gering: Das heisst, dass trotz anfänglicher Schwierigkeiten, die Studierenden mit gezielter Unterstützung nach der ersten Wiederholung die Diplomarbeit bestehen können.

Zum NDS AIN zugelassene RettungssanitäterInnen und Hebammen
Die Zahl der zur AIN-Weiterbildung zugelassenen RettungssanitäterInnen bleibt nach wie vor gering: 7 waren es im Jahr 2015, 12 im Jahr 2016 und 10 im Jahr 2017. Die meisten RettungssanitäterInnen interessieren sich für die Bereiche Anästhesie- und Notfallpflege. Für Hebammen scheint die AIN-Weiterbildung nach wie vor keine Option zu sein: Bislang hat sich keine Hebamme für diesen Bildungsgang entschieden.

Ausführliche Informationen 
Detaillierte Informationen entnehmen Sie der Datenauswertung. Diese finden Sie hier: Auswertung

Die Entwicklungskommission AIN hat im April 2018 die Zahlen der jährlichen Datenerhebung zur Kenntnis genommen.