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Historie de la SIGA/FSIA

Unsere Geschichte

Unter dem Namen SIGA/FSIA erscheint der Verband der dipl. Pflegefachpersonen in Anästhesie erst seit dem 1. Januar 1995. Er hat jedoch eine viel ältere Geschichte. Entstanden ist die SIGA aus zwei verschiedenen Verbänden, der IASP und dem SBAP.

Geschichte des SBAP

1968 schuf die Kommission für die Ausbildung zur dipl. Pflegefachperson in Anästhesie (SBK/SGAR) ein Reglement für diese Spezialausbildung. In den vergangenen 30 Jahren wurden in über 40 Ausbildungsstätten mehr als 2000 Pflegefachpersonen in Anästhesie (im Folgenden abgekürzt mit PFP/A) mit dem Fähigkeitsausweis ausgezeichnet. Nach der Ausbildung waren sie jedoch auf sich alleine gestellt. Es gab keine regelmäßigen Weiterbildungen, keine berufspolitischen Strategien, kurzum, es fehlte ein Verband, der die Belange dieses Berufes vertrat.

Anlässlich der IFAS (jährliche Internationale Fachausstellung für Arzt- und Spital in den Züspa-Hallen) im Jahre 1976 trafen sich PFP/A, um Strategien zu entwickeln, wie die bestehenden Missstände behoben werden können. Dies waren insbesondere:

  • Zunehmende Belastung im Beruf
  • Höhere Erwartungen infolge medizinischer Entwicklungen
  • Mangelnde Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Ungenügende Besoldung

Der SBK bekundete damals noch wenig Interesse an einem eigenen Verband für PFP/A, so dass man sich entschloss, einen eigenen Verein zu gründen, der sich den oben erwähnten Problemen annehmen sollte.

Am 16. November 1977 fand die Gründungsversammlung statt. Anfänglich hieß der Verein Schweizerische Fachvereinigung für Anästhesisten (SFA/ASA). Damals schon mit dabei war unser heutiger Ehrenpräsident Hubert Wiskerke, der 25. Jahre lang das Amt des Kassiers ausgeübt hat.

Im Juni 1978 erschien das erste SFA-Bulletin, das heute den Namen SIGA/FSIA-Journal trägt und bis jetzt über 100 mal erschienen ist.

Der Name des Vereins fand beim SBK wie auch bei der SGAR (Schweizerische Gesellschaft für Anästhesie und Reanimation) keinen Gefallen, da er irreführend sei. 1979 wurde er daher in die Schweizerische Fachvereinigung für nichtärztliche Anästhesisten (SFA/ASA) umbenannt.

Ab 1982 bot der Verein seinen Mitgliedern eine eigene Rechtsschutzversicherung an. Im Jahre 1985 organisierte die SFA/ASA in Luzern das überaus erfolgreiche First International Symposium of Nurse Anesthesists. Dabei wurden weltweite Kontakte geknüpft und die Gründung der International Federation of Nurse Anesthesists (IFNA) beschlossen.

1991 wurde der Vereinsname nochmals geändert. Fortan war es der Schweizerische Berufsverband für das Anästhesiepflegepersonal (SBAP).

Inzwischen gab es auch einen Verband vom SBK, die Schweizerische Interessengruppe der Anästhesieschwestern und Anästhesiepfleger (IASP). Man erkannte, dass beide Verbände im Prinzip dieselben Interessen vertraten und dieselben Ziele hegten. Vielen Mitgliedern war die Unabhängigkeit vom SBK wichtig, jedoch ist man sich bewusst geworden, dass eine Zusammenarbeit Sinn macht, da die Ausbildung zur/m PFP/A vom SBK zusammen mit der SGAR reglementiert und überwacht wird. Als offizielle Interessengruppe des SBK hätte man mehr Mitspracherecht. Außerdem konnte ein Zusammengehen mit der IASP die Stellung der PFP/A nur stärken. Am 22. Oktober wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, per 1. Januar mit der IASP zu fusionieren. So entstand am 1. Januar 1995 die Schweizerische Interessengemeinschaft für Anästhesiepflege (SIGA/FSIA).

Geschichte der IASP

Unabhängig vom SBAP trafen sich im Anschluss an ein Symposium in Davos PFP/A mit Anästhesieärzten, um ein gemeinsames Anliegen, die Fortbildung für das Anästhesiepflegefachpersonal (im Folgenden PFP/A genannt), zu besprechen. Daraus entstand eine Gruppe von PFP/A, deren Ziel es war, Fortbildungsveranstaltungen durchzuführen und Probleme und Bedürfnisse des PFP/A zusammenzutragen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Im Jahre 1981 wurden die ersten ganztägigen Fortbildungsveranstaltungen mit großem Erfolg durchgeführt. Dadurch angespornt wurden Vereins-Statuten ausgearbeitet und der Kontakt zum SBK gesucht. Im März 1982 führte dies zur Gründung der Interessengruppe IASP/SBK. Im gleichen Jahr formierte die welsche Schweiz für ihre Region eine entsprechende Gruppe.

Im Unterschied zur SBAP setzte sich die IASP vor allem aus PFP/A zusammen, das für die Ausbildung zur/m PFP/A verantwortlich war. Teilweise waren Mitglieder der Kommission für die Weiterbildung zur/m PFP/A verantwortlich. Daher war es nur natürlich, dass sie die Anbindung an den SBK suchten.

Seit 1981 wurden jährlich zwei ganztägige Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt, die 200-400 Interessierte anlockten. 1982 überarbeitete man das aus dem Jahre 1968 stammende Reglement für die Ausbildung zur/m PFP/A, um es den modernen Anforderungen anzupassen.

Ein Delegierter der IASP arbeitet in der Schweizerischen Normenvereinigung (SNV) in Gruppe 124 mit, welche sich speziell mit Anästhesiegeräten befasst. Durch die Zugehörigkeit zum SBK war man auch in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen des SBK tätig und war im Rahmen der VESKA-Führungskurse öfters als Dozenten tätig.

Anfangs tagte man in offenen Plenarsitzungen. Da die Mitgliederzahl aber stetig zunahm, sah man sich gezwungen, die Organisationsstruktur zu ändern, um eine effiziente Arbeit garantieren zu können. Am 10. Mai 1990 wurde in einer Mitgliederversammlung ein fünfköpfiger Vorstand gewählt, zu dem damals Herr Karsten Boden gehörte.

Um alle Projekte weiterhin bearbeiten zu können, wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, z.B. für Weiterbildungen, Kaderpersonal oder das Journal.

Schließlich erkannte man, dass eine Fusion mit dem SBAP nur sinnvoll ist, da dadurch Doppelspurigkeiten vermieden und Synergien genutzt werden konnten. So kam der Zusammenschluss zwischen der mehrheitlich aus Kaderpersonal bestehenden IASP mit dem aus der Basis stammenden Mitgliederpool der SBAP.

Die neuere Geschichte der SIGA

Am 1. Januar 1995 wurde der neue Verein aus der Taufe gehoben. In dieser Zeit war Martin Lysser Präsident der SIGA/FSIA. Beim Zusammenschluss war man bestrebt, die Vorzüge beider Vereine übernehmen zu können. Weiterhin werden jährlich zwei erfolgreiche ganztägige Weiterbildungsveranstaltungen durchgeführt, wobei an der Frühlingstagung abends die Hauptversammlung stattfindet. Das SIGA/FSIA-Journal erscheint vierteljährlich und wird gratis allen Mitgliedern zugesandt. Um die anliegenden Probleme rasch und effizient angehen zu können, wurden zahlreiche Kommissionen gebildet.

  • Kommission Rettungsdienst
  • Kommission Aufwachraum
  • Kommission Fortbildung
  • Kommission Schmerz
  • Kommission Pflegekader
  • Kommission Medien
  • Kommission Schulleiter

Weiterhin werden intensive internationale Kontakte mit der IFNA gehalten. Außerdem organisierte die SIGA/FSIA den Weltkongress 2006.

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